Whatsapp: Onlinestatus lässt sich bald verstecken

Bisher können alle Personen, mit denen man einmal bei Whatsapp gechattet hat, sehen, ob man online ist. Das will der in Deutschland beliebteste Messenger jetzt ändern.

Whatsapp arbeitet an der Möglichkeit, den eigenen Onlinestatus vor seinen Kontakten verbergen zu können. So berichtet es die Webseite WABetainfo, die auch einen Screenshot der neuen Menüeinstellungen zu der Funktion zeigen kann.

Online sein in Whatsapp heißt, dass man die App im Vordergrund laufen lässt. Dies wird dann speziell gekennzeichnet. Wenn ein Nutzer die App gerade nicht verwendet, wird angezeigt, wann er zuletzt online war.

Die neue Einstellungsmöglichkeit soll mit Optionen verbunden werden, wer einsehen kann, wann man zuletzt online war. Zunächst können die Nutzer wie bisher entweder allen Whatsapp-Nutzern, nur den eigenen Kontakten, nur bestimmten Kontakten oder niemandem anzeigen lassen, wann sie zuletzt online waren.

Onlinestatus lässt sich in Zukunft auch komplett ausblenden

Neu ist jetzt der zweite Schritt, der den Online-Status betrifft: Dort kann man einstellen, dass entweder niemand den Status sehen kann oder die gleiche Personengruppe wie in der vorherigen Einstellung. Der Zeitpunkt der letzten Nutzung ließ sich bisher schon verbergen, der Onlinestatus aber nicht, wenn man erst einmal mit einer Person gechattet hatte.

Der Sinn der neuen Funktion dürfte darin liegen, dass man als Nutzer nicht immer für jeden als online angezeigt werden möchte und außerdem dürfte die Einstellung nützlich im Kampf gegen Stalking sein.

Der Screenshot von WABetainfo zeigt das Einstellungsmenü unter iOS. Die Funktion soll die aber sowohl unter Whatsapp für Android und iOS als auch für den Desktop-Client kommen. Noch ist nicht bekannt, wann die neue Einstellungsmöglichkeit veröffentlicht wird.

Screenshot: WABetainfo

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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