Wieder ein Apple-Zulieferer in der Kritik

Apple_JabilIn einem neuen Bericht hat die Arbeitsrechtsorganisation China Labor Watch (CLW) einem weiteren Apple-Zulieferer schwere Verstöße gegen das Arbeitsrecht vorgeworfen.

Der amerikanische Elektronikhersteller Jabil Circuit fertige für Apple in Wuxi, China, ein noch nicht veröffentlichtes preiswertes iPhone-Modell. Dabei verletzte er eine ganze Reihe von Vorgaben.

Eine heimliche  Untersuchung habe gezeigt, dass 110 Überstunden pro Monat in dem Werk normal seien und alle Arbeiter monatlich elf Stunden unbezahlt leisten müssten.

Gearbeitet wird dort nach dem Bericht 11,5 Stunden pro Tag im Stehen und es gibt nur eine  Pause von 30 Minuten vor. Neue Mitarbeiter werden auch nur unzureichend auf ihre Tätigkeit vorbereitet.

Laut Heise steht in dem Bericht von CLW:

Apple habe „kontinuierlich versagt“, Zulieferer zur Einhaltung der Apple-eigenen Richtlinien sowie örtlichen Arbeitsgesetze zu zwingen bevor diesen Aufträge erteilt wurden, betont China Labor Watch. Eine Stellungnahme des iPhone-Herstellers zu dem Bericht liegt bislang nicht vor. Die Arbeitsrechtler hatten zuletzt erneut den unter anderem für Apple tätigen Auftragsfertigern Foxconn und Pegatron eine Reihe von Verstößen zur Last gelegt.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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