Wirtschaftswunder im Dark Net?

torBrowserMacht aktuell jedermann einen Zwiebel-Laden mit .onion-Domainadresse im Dark Net des Tor-Netzwerks auf? Der ungewöhnlich starke Anstieg dieser Adressen, die auch als „Hidden Services“ bezeichnet werden und nur über das Tor-Anonymisierungs-Netzwerk erreichbar sind und dort das sogenannte „Dark Net“ bilden, wo man alle möglichen kriminellen Geschäfte machen kann, läßt Spekulationen aufkeimen.

Manche sehen als Grund für den deutlichen Anstieg von knapp 40.000 Domainadressen auf über 60.000 Domainadressen der Top Level Domain (TLD) .onion innerhalb nur einer Woche das Aufkommen des neuen Messengers Ricochet.

LockyDeutsch2Futurezone schreibt dazu, dass es Hinweise darauf gebe, dass der Anstieg mit der rasanten Verbreitung des Verschlüsselungstrojaners Locky in Verbindung steht, ohne diese Verbindung jedoch näher zu bezeichnen.

Locky fordert infizierte Nutzer in der Tat dazu auf, über das Tor-Netz ein Entschlüsselungsprogramm zu kaufen. Dass zu diesem Zweck aber mehrere tausend einzelne versteckte Webseiten zum Einsatz kommen sollen, ist doch wohl eher unwahrscheinlich.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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