Das Wort zum Sonntag: Morgens vertrage ich kein Opium

kreuzReligion ist Opium für’s Volk und gehört meines Erachtens auch verboten – zumindestens die Ausübung jedweder Religion in der Öffentlichkeit.

Heute begann mein Tag wieder mit einer Bestätigung dieser Erkenntnis aus den bisherigen 65 Jahren meines Lebens: In den 6 Uhr-Nachrichten höre ich gerade im Radio von 17 Toten alleine in der letzten Nacht im Religionskrieg in Ägypten.

Ich verschwinde schnell ins Bad, um den Mist nicht mehr hören zu müssen.

Als ich wiederkomme, berichtet eine Reporterin mit verklärter Stimme gerade haarklein vom Besuch des katholischen Pabstes in Brasilien. Es klingt, als hätte sie gerade Sex mit dem Heiligen Geist und nähere sich dem Orgasmus. Der geneigte Hörer erfährt dabei haarklein alles über sogenannte „Kreuzwege“ und deren einzelne Stationen.

Ich bin aber nicht geneigt. Wer bitte außer verwirrten oder sterbenden alten Leuten braucht das? Ich nicht – morgens vertrage ich noch kein Opium…

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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2 Antworten zu Das Wort zum Sonntag: Morgens vertrage ich kein Opium

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