Wort zum Sonntag: Wer ist eigentlich der Feind?

MerkelHorchUndGuckGestern brachte der Spiegel ans Licht, dass die deutschen Geheimdienste, also der im Inneren arbeitende Verfassungsschutz BfV und der Auslandsgeheimdienst BND, die Schnüffelsoftware XKeyscore zur Überwachung von Suchmaschinen aus dem Hause NSA einsetzen. Diese Information stammt aus den NSA-Unterlagen, die von Edward Snowden kommen.

Auch die brasilianische Zeitung O Globo hat schon eine NSA-Folie über XKeyscore veröffentlicht. Dem zufolge speichert das Programm Emails, Telefonate und Logindaten, die NSA-Analysten dann durchsuchen und verarbeiten. Eine andere Folie zeigte die Auswertung abgefangener Google Maps-Daten mit XKeyscore.

Der Spiegel schreibt dazu:

Das System „XKeyscore“ ist einer internen NSA-Präsentation vom Februar 2008 zufolge ein ergiebiges Spionagewerkzeug und ermöglicht annähernd die digitale Totalüberwachung. Ausgehend von Verbindungsdaten („Metadaten“) lässt sich darüber beispielsweise rückwirkend sichtbar machen, welche Stichworte Zielpersonen in Suchmaschinen eingegeben haben. Zudem ist das System in der Lage, für mehrere Tage einen „full take“ aller ungefilterten Daten aufzunehmen – also neben den Verbindungsdaten auch zumindest teilweise Kommunikationsinhalte.

Es wird langsam Zeit für die Menschen in Deutschland, sich zu fragen, wer eigentlich hier Feind ist und wer nicht: Es sind die deutschen Politiker, an der Spitze die Stasi-Kennerin Merkel, die eifrig helfen, Daten ihrer Bürger, deren Rechte sie eigentlich verteidigen müssten, freiwillig bei der NSA abzuliefern. Der Spiegel schreibt sehr eindeutig dazu:

Wie aus den Dokumenten ferner hervorgeht, hat sich die Zusammenarbeit deutscher Dienste mit der NSA zuletzt intensiviert. Die Amerikaner preisen die deutschen Kollegen als „Schlüsselpartner“. Darin ist vom „Eifer“ des BND-Präsidenten Gerhard Schindler die Rede. „Der BND hat daran gearbeitet, die deutsche Regierung so zu beeinflussen, dass sie Datenschutzgesetze auf lange Sicht laxer auslegt, um größere Möglichkeiten für den Austausch von Geheimdienst-Informationen zu schaffen“, notierten NSA-Mitarbeiter im Januar. Im Lauf des Jahres 2012 habe der Partner sogar „Risiken in Kauf genommen, um US-Informationsbedürfnisse zu befriedigen“. In Afghanistan sei der BND in Sachen Informationsbeschaffung sogar „fleißigster Partner“.

Der Gegner im Kampf um unsere Daten sind also nicht etwa fremde Staaten und/oder deren Geheimdienste, der Gegner sind die Reichen und Mächtigen dieser Welt,  die ihren willfährigen Helfern, den nahezu durchgehend käuflichen Politikern etwas von dem abgeben, was sie den ärmeren Menschen abnehmen, um ihren Reichtum weiter zu mehren.

Menschen wie Merkel, Friedrich und Schäuble, aber auch der faule Bananen anbetende Bundespastor Gauck verkaufen uns Bürger komplett an anonyme Kapitalisten, die es sich leisten können, eine entsprechende Parteispende, die Finanzierung ihrer Wiederwahl oder im Kleinen das Sponsoring eines weiteren unnötigen Kreisels in der Nachbarschaft (für den der Auftrag dann an den Schwager des „hilfreichen“ Politikers vergeben wird – und die Parteispende letztlich natürlich aus dem Auftragsvolumen, also von unserem den Politikern anvertrauten Geld finanziert wird).

Was durch die immer weiter gehende Verschmutzung der Erde, durch Produkte mit geplanter Obsoleszenz und durch den immer mehr wuchernden Spätkapitalismus aus unserem Planeten wird, interessiert diese Menschen nicht. Denn Ihnen geht es dabei sehr gut – im Gegensatz zu denen, deren Leben und deren Chance auf Glück sie sich einfach nehmen.

Die komplette Rundumüberwachung aller Bürger ist dabei ein notwendiges Mittel, damit die Menschen bloß nicht auf den Gedanken kommen, wie seinerzeit nach einem unbestätigten Bericht aus der Bibel Jesus, die Händler mit Geißeln aus dem Tempel zu jagen…

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