Zum 100sten Geburtstag des Codeknackers Alan Turing

Heute wäre der englische Logiker und Mathematiker Alan Turing 100 Jahre alt geworden – wenn er nicht von der britischen Gesellschaft seiner Zeit in den Tod getrieben worden wäre, weil er homosexuell war. Er beging nach einer zwangsweisen Hormonbehandlung Selbstmord durch einen mit Zyankali vergifteten Apfel.

Durch seine Mithilfe bei der Entschlüsselung von Funksprüchen, die  im Zweiten Weltkrieg mit der deutschen Verschlüsselungsmaschine „Enigma“ codiert waren, hat er sich einen Namen gemacht. Viele sagen, das habe den letzten Weltkrieg um zwei Jahre verkürzt.

In Informatikerkreisen ist auch die „Turing-Maschine“ bekannt, ein grundlegendes Konzept der theoretischen Informatik, das man so zusammenfassen kann: Eine Funktion wird berechenbar genannt, wenn eine Turingmaschine existiert, die diese berechnet.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
Dieser Beitrag wurde unter Allgemeines, Programmierung, Soziales abgelegt und mit , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.