Zweites Unglück in Folge in der privaten Raumfahrt der USA


Nach dem Unglück mit der explodierten Raumfähre von Orbital Science, die mit einer Antares-Rakete am Dienstag Versorgungsgüter zur Internationalen Raumstation ISS transportieren sollte, gab es jetzt mit nur ein paar Tagen Abstand auch einen Unfall mit der Passagierraumfähre Space Ship Two der Firma Virgin Galactic auf einem Testflug.

Bei diesem zweiten Unfall kam leider auch der Pilot ums Leben. Da es hier wie immer, wenn es um Virgin Galactic geht, nur um eine Prestigeveranstaltung des britischen Milliardärs Richard Branson ging, ist das umso tragischer. Seine Firma Virgin Galactic ging letztlich aus einem Plattenladen hervor…

Mit dem Weltraumtourismus glaubt der Milliardär, das ganz große Geschäft machen zu können. Mit seiner Raumfähre will er jeweils sechs Menschen für ein paar Minuten in den Weltraum bringen – zumindest kündigt er das seit dem Jahr 2007 jedes Jahr aufs Neue an. Dabei soll jeder Passagier 250.000 Dollar zahlen – 1,5 Millionen pro Flug sollen den Mann noch reicher machen.

Virgin Galactic-Werbung ist ähnlich wie bei Red Bull: Statt Millionen für Anzeigenkampagnen auszugeben, versuchte Branson über gewagte Aktionen Aufmerksamkeit zu erzeugen. Schon im Jahr 2007 gab es bei einem Raketentest in der Mojave-Wüste eine Explosion, bei der drei Menschen starben.

Über Klaus

Ich beschäftige mich schon seit 40 Jahren mit dem Internet. Meine Schwerpunkte sind Seitenerstellung, Programmierung, Analysen, Recherchen und Texte (auch Übersetzungen aus dem Englischen oder Niederländischen), Fotografie und ganz besonders die sozialen Aspekte der "Brave New World" oder in Merkel-Neusprech des "Neulands".
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