Zypern ist der Blick in unsere eigene Zukunft

ZypernWas zurzeit in Zypern passiert, zeigt auch unsere eigene Zukunft. Und mit 2.120 Milliarden € Staatsschulden kann es auch in Deutschland nicht mehr lange dauern, bis es hier genauso heftig knallt wie in den südeuropäischen Ländern.

Ob die zyprischen Banken morgen wirklich wieder öffnen, steht noch in den Sternen, die Medien widersprechen sich da. Sie sind schon seit zwei Wochen geschlossen, offensichtlich weil die Herrschenden Angst vor einem Bankenrun haben. Aktuell werden viele Autos mit Bargeld zu den Filialen in Marsch gesetzt, um zumindest kurz dem Ansturm standhalten zu können.

Woher das Geld kommt, will ich lieber gar nicht wissen. Denn von der EU darf es ja eigentlich noch nicht kommen – der Bundestag dazu hat noch nicht ja gesagt (und andere Parlamente auch noch nicht). Obwohl das unsere „alternativlosen“ Politiker kaum scheren dürfte…

Wie aber eine Volkswirtschaft, in der man nur 100 € pro Tag vom Konto holen kann, funktionieren kann, wissen offensichtlich nur Schäuble, Merkel und vor allem Eurogruppenchef Dijsselbloem – letzterer brachte ja auch dem Dax durch hochintelligente Aussagen über neue Standards im Umgang mit kriselnden Ländern ins Trudeln.

Der aktuellste Hammer der Zypern-Krise ist eine neue, kreative Antwort auf die Fragen: Wie kriege ich noch mehr Geld aus meinem Staatsvolk gepreßt? Wie fasse ich einem nackten Mann in die Taschen?

Ganz einfach, meint das Gelbe Forum: „Bei der Betrachtung der Fakten allerdings ist es überhaupt nicht abwegig, wenn der Staat auch auf Werte zurückgreift die gar nicht real vorhanden sind. So gelten eingeräumte Kredite, die nicht in Anspruch genommen sind, als verfügbare Werte in den Büchern der Banken für ihre Kunden. Solche Werte sind auch im normalen Leben pfändbar, deshalb lohnt sich da ein genaueres Hinsehen.

Versuchen Sie mal, einen Betrieb hier in Deutschland mit Zugriff auf 100 € im Monat für die Kosten und mit Einnahmen von 0 € (Bargeld hat kaum noch ein potentieller Kunde, Kreditkarten funktionieren nicht mehr, die Menschen können von ihren Arbeitgebern nicht mehr bezahlt werden) auch nur eine Woche lang zu fahren – es wird Ihnen nicht gelingen.

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